Die Geschichte der Hunde

Die Geschichte des Hundes ist vielmehr die Geschichte über Domestizierung des Hundes. Der Mensch hat früh erkannt, dass der Hund ein treuer und nützlicher Begleiter ist. Er passt auf sein Menschenrudel auf und hilft ihm, beim Jagen von Nahrung und beim Hüten der Herde. Nach und nach hat sich die Stellung des Hundes verändert, vom nützlichen und mitarbeitenden Gebrauchshund hin zum Familienmitglied. Die Verhaltensweisen seines Vorfahrens, dem Wolf, sind auch heute in den Haushunden wieder zu erkennen – nur die Rahmenbedingungen haben sich etwas verändert. Das Rudel besteht aus “seinen” Menschen, und generell hat sich der Hund sehr zum Menschen hin orientiert – sie sind ihm wichtiger als seine Artgenossen, und seinem Menschen zu gefallen und ihm zu dienen ist seine Aufgabe. Der Mensch weiß die Treue und bedingungslose Liebe seines Hundes durchaus zu schätzen – und nicht selten wird sie auch missbraucht. Dabei ist es schon sehr verwunderlich, wie leidensfähig die Hunde sind – auch wenn sie nicht gut behandelt werden, sie kehren immer wieder zu seinem Besitzer zurück, komme was wolle. Mit der Entwicklung vom Gebrauch- und Arbeitshund hin zum Familien- und Schoßhund haben sich auch die Lebensgewohnheiten der Hunde verändert: sie verbringen weniger Zeit in der Natur, dafür mehr auf dem Sofa … ähm … im Hundebett. Das kann soweit gehen, dass viele Hunde zu wenig Kontakt zu Artgenossen haben und nicht ausreichend sozialisiert sind. Ernährung und Bewegung des Hundes haben sich mitverändert. Nicht mehr pures Fleisch ist Hauptbestandteil der Ernährung, sondern oftmals Trockenfutter, dessen Hauptbestandteil Getreide ist. Was nicht unbedingt falsch ist, denn weniger Bewegung und Arbeit bedeutet auch einen geringeren Energieumsatz. Die mangelnde Bewegung kann aber ausgeglichen werden, mit Hundesport oder auch mit anderen sportlichen Aktivitäten, die der Hund beiwohnt: Reiten, Radfahren, Joggen oder Frisbee-Werfen bringt den Hund auf Trab und sorgt für die nötige Auslastung des Hundes.

Besonders wichtig ist das Verhalten der Hunde und Wölfe innerhalb des Rudels. Hier kann man die hierarchischen Strukturen und Verhaltensweisen oftmals 1:1 übertragen und auf die Hundeerziehung übertragen. Viele Hundeschulen beachten diesen Faktor leider nicht allzu sehr, was mittelfristig oft nicht zum Erfolg führt. Zumindest bei Hunden und Hunderassen, die dominant und/oder intelligent sind nützt das Ausrufen von Befehlen nicht wirklich, hier bedarf es einer tiefer gehenden Arbeit an der Hund-Mensch-Beziehung.

Da aus den Verhaltensweisen des Wolfes auch Erkenntnisse für die Haltung und Erziehung der Hunde abgeleitet werden können, haben einige Forscher Wolfsrudel intensiv erforscht. Pioniere und Forscher der Hundekunde im deutschsprachigen Raum sind Eberhard Trumler und Konrad Lorenz.

Wenn Sie mehr über die Geschichte des Hundes erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen gerne “Das Buch vom Hund”. Es befasst sich ausführlich mit der Geschichte, den Verhaltensweisen, Arten und Wesen, Haltung und der Beziehung zwischen Mensch und Hund.

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