Als (neuer) Hundebesitzer trifft man auf Allerlei Weisheiten rund um die Erziehung von Hunden. Hundeschulen, Hundetrainer im TV
uns auch Hundebesitzer mit etwas mehr Erfahrung versorgen einen mit zahlreichen Tipps und Tricks, die sich durchaus wiedersprechen können.
Denn die Ansätze und Methoden sind denkbar unterschiedlich. Von der absoluten Dominanz und Unterwerfung bis hin zum harmonischen Miteinander
und ist alles vertreten.
Auch in den Hundeschulen werden verschiedene Ansätze praktiziert, und oftmals sind sie recht simpel gestrickt. Hier wird oftmals ausschließlich
mit positiver Verstärkung gearbeitet, also mit Belohnung. Tut der Hund was man möchte, so bekommt er Leckerlis oder wird gelobt. Das funktioniert
bei einigen Hunden tatsächlich, jedoch lange nicht bei allen. Bei Hunden, die ihren eigenen Kopf haben, etwas dominanter sind, funktioniert dieses
System langfristig auf gar keinen Fall. Denn er folgt den Anweisungen seines Halters nur solange es ihm in den Kram passt und er scharf auf die
Leckerlis ist. Mit einer gesunden Hund-Mensch-Beziehung hat diese Methode jedoch nichts zu tun. Vielmehr ist es wichtig, an der Beziehung zu dem
Hund zu arbeiten. Dem Hund ist es wichtig zu wissen wo er steht, welche Position er innerhalb des Rudels / der Familie hat und auch zu wissen,
dass er sich auf seine Menschen verlassen kann, darauf, dass sie ihn beschützen. So sollte bei der Hundeerziehung ein ganzheitlicher Ansatz
verfolgt werden, bei dem es nicht nur darum geht, dass der Hund Sitz und Platz macht weil er belohnt wird. Vielmehr sollte er sich in seiner Rolle
als Begleitung seines Menschen einfinden, und die Regeln und Anweisungen seines Menschen befolgen, weil es seine Aufgabe ist und er in der
Gunst seines Menschen stehen möchte.
Einige Hundetrainer verfolgen diesen Ansatz: ganzheitliche Hundeerziehung, auf Basis einer intakten Hund-Mensch-Beziehung. Dem Hund eine Leitfigur
sein, die Kommunikation mit dem Hund steht im Vordergrund. Ein Beispiel hierfür
ist der Hundetrainer Hubert Asam. Er bietet nicht nur Seminare in ganz Deutschland an, sondern gibt auch
die Möglichkeit, Hundetraining und Urlaub miteinander zu verbinden. Seine Zielgruppe sind nicht nur Welpen und Junghunde, sondern auch Problemfälle.
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