Hunde Tiermedizin – Hunde und Gesundheit

Das Wohl und die Gesundheit der Hunde liegt wohl jedem Hundehalter am Herzen, und jeder kann etwas dafür tun, dass der Hund gesund bleibt oder wird. Dabei ähneln sich die Methoden für die Gesunderhaltung bei Mensch und Hund sehr: ein ausgeglichener Energiehaushalt, viel Bewegung an der frischen Luft, ein intaktes soziales Umfeld, geistige Aktivität, regelmäßige Gesundheitsvorsorge und Impfungen.

Die Gesundheitsvorsorge sollte natürlich im Vordergrund stehen. Insbesondere, wenn rassetypische Krankheiten zu erwarten sind, sollte darauf ein besonderes Augenmerk gelegt sein. Dies beginn in der Zucht. Beispielsweise werden Dalmatiner-Welpen standardmäßig auf Taubheit getestet, da diese bei der Rasse durchaus öfters auftreten kann. Auch von Tierärzten beobachtet wir das zunehmende Übergewicht von Hunden. Die Energiebilanz ist oftmals nicht ausgeglichen. Das Futter hat zu viel Energie bzw. wird in zu großen Mengen gefüttert, und Zusatzfutter wie Leckerlis sind bei Hund und Halter gleichermaßen beliebt. Gleichzeitig bekommen viele Hunde zu wenig Auslauf. Gerade wenn Herrchen / Frauchen berufstätig sind, ist es für sie oftmals schwierig, dem Hund die nötige Bewegung zu verschaffen. Ist dann der Hund entsprechend veranlagt, droht Übergewicht, was für den Hund nicht nur eine Belastung im Alltag darstellt, sondern auch aus medizinischer Sicht nicht gerade optimal ist. Der erste Schritt um dem entgegen zu wirken ist mehr Bewegung und das Weglassen von Leckerlis.

Die Tiermedizin ist eng verbunden mit der Humanmedizin. Nicht nur die Krankheiten, die Mensch und Hund haben, ähneln sich bzw. sind identisch, auch die Behandlungsmethoden. Auch bei der Diagnostik gibt es dieselben Verfahren: Ultraschall und CT sind moderne Diagnostikverfahren, die zwischenzeitlich auch in der Tiermedizin Einzug gehalten haben. Aber auch alternative Behandlungsmethoden wie die Homöopathie und Akupunktur sind immer stärker verbreitet. Bedeuten sie für den Hund doch eine schonenende Behandlungsmethode und weniger Stress.

Impfungen und Entwurmungen sollten für jeden Hundehalter einen jährlichen Pflichttermin darstellen. Auch wenn das regelmäßige Impfen nicht unumstritten ist, sollten einige Impfungen vorgenommen werden. So ist das Impfen gegen Tollwut Pflicht in Deutschland, auch eine Impfung gegen Staupe und die kontagiöse Hepatitis gehören zu den Grundimpfungen, auf die der Hundehalter ebenso wenig verzichten sollte wie auch die Entwurmung des Hundes.

Einige Versicherer bieten die Möglichkeit, die Gesundheit des Hundes zu versichern. Eine Hundekrankenversicherung deckt beispielsweise die Behandlungskosten für Impfungen und Behandlungen aller Art ab, bis zu einer bestimmten, tarifabhängigen Obergrenze. Eine OP-Krankenversicherung für Hunde ersetzt die Kosten für chirurgische Eingriffe und deren medizinisch notwendigen Nachbehandlungen.

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