Die Artenvielfalt der Hunde ist vielfältig - es gibt Hunde jeder Größe und Farbe, die sich jedoch nicht nur in ihrem Aussehen
unterscheiden, sondern auch in ihrem Wesen und Charakter. Es gibt mehr oder weniger intelligente Hunde, faule und aktvie Hunde,
dominante und fügsame Hunde, Jagd- und Hütehunde. Unterteilt werden können die meisten Hunderassen in die Kategorien Jagdhunde,
Hirtenhunde, in nordische Hunderassen, Treibhunde, Schäferhunde, Pinscher und Terrier. Den verschiedenen Hunderassen und -klassifizierungen
werden bestimmte Eigenschaften zugeordnet. Doggenartige Hunde und Bernhardiner sind beispielsweise gemütliche Riesen, der Jack Russel hingegen
ist klein, intelligent und quirlig.
Wer sich einen Hund zulegen möchte steht vor der Frage, für welche Rasse er sich entscheidet oder ob es sogar ein Mischlingshund sein soll.
Hier sollte man sich in Ruhe überlegen, welche Eigenschaften man an einem Hund schätzt und inwiefern ein Hund in die eigene Lebenssituation
passt. Hat man eine Familie mit kleinen Kindern sollte man möglichst einen Hund vom Züchter holen, der für seinen Kinderfreundlichkeit und
sein gutes Sozialverhalten bekannt ist, der sich problemlos in sein Menschenrudel unterordnet. Der Golden Retriever oder der Labrador sind
beispielsweise beliebte Familienhunde. Wer großen Wert auf eine blitzsaubere Wohnung legt und keine Lust auf tägliches Entfernen der
Hundehaare, der ist mit einem Dalmatiner besser beraten als mit einem Bernhardiner. Wer den Hund gerne auf Ausritten, beim Joggen oder beim
Radfahren mitnehmen möchte, der sollte sich eher für einen Schnauzer entscheiden als für einen Zwergpinscher. Auch haben gerade die verschiedenen
Hunderassen besondere rassetypischen Krankheiten, die man beachten sollte. So haben große und stabile Hunde öfters Problemen mit Gelenken und
der Bandscheibe (Doggen, Schäferhunde, Rottweiler), Dalmatiner beispielsweise haben öfters Probleme mit Taubheit und Gallensteinen.
Nicht jeder legt bei seinem Hund Wert auf eine bestimmte Rasse - und die meisten Hunde sind ohnehin Mischlinge. Diese kann man direkt vom
Züchter kaufen, man findet sie aber auch in größerer Anzahl in Tierheimen. Hier ist nicht nur die Rasse wichtig, sondern auch die Vorgeschichte.
Hunde, die in der Vergangenheit schlecht behandelt wurden, können sich als problematisch erweisen. Und im Besonderen wenn kleine Kinder mit
im Haushalt leben, sollte man vorsichtig sein mit Hunden aus dem Tierheim und sich Zeit bei der Entscheidung für einen Hund lassen.
Hat man sich für einen Hund entschieden, sollte man sich sogleich um die Formalitäten kümmern. Der erste Gang sollte zum Tierarzt führen,
um einen Gesundheitscheck vorzunehmen, ggf. notwendige Impfungen durchzuführen und um den Hund zu chippen. Auch muss der Hund bei der
Gemeinde / Stadt angemeldet werden, und es sollte über eine Hundeversicherung nachgedacht werden - eine Hundehalterhaftpflichtversicherung
ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, jedoch dringendst zu empfehlen. Auch der Abschluss einer Hundekrankenversicherung oder einer
OP-Versicherung für Hunde ist anzudenken.