Hundesteuer

Kaum ein Hundebesitzer ist mit der Hundesteuer vereinstanden, kaum einer versteht es, warum und für was er sich bezahlen muss. Nicht-Hundehalter sehen das oftmals anders, gerade diejenigen, die in größeren Städten wohnen. Sie haben oft mit der Verunreinigung der Straßen, Parks und Wege zu kämpfen und teilweise sogar eine richtige Antipathie gegenüber Hunden und ihren Haltern entwickelt. Ob das Halten von Hunden in der Stadt generell sinnvoll ist, darüber könnte man an dieser Stelle ausgiebig diskutieren. Die Hundesteuer wird auch teilweise mit der Reinigung der öffentlichen Anlagen begründet, vielmehr noch ist sie jedoch eine Art Schutzgebühr. Wer sich die Hundesteuer nicht leisten kann oder möchte, der sollte generell in Frage stellen, ob er sich überhaupt einen Hund leisten kann. Die Statistiken zeigen, dass insbesondere sozial schwache Familien das Halten von Haustieren praktizieren. Um dem etwas entegegen zu wirken, dem kann die Hundesteuer durchaus einen Effekt erzielen – was natürlich so in der Öffentlichkeit zumeist nicht kommuniziert wird. Wobei es jedoch im Ermessen der jeweiligen Kommune liegt, für sozial Schwache eine Befreiung der Hundesteuer zu gewähren.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann man bei der Gemeinde / Stadt eine Befreiung von der Hundesteuer beantragen. Dies kann man tun, wenn der Hund zum einen eine bestimmte Aufgabe erfüllt (Rettungshunde, Blindenhunde etc.) und auch der Nachweis erbracht werden kann, dass man finanziell nicht gut gestellt ist.

In den meisten kommunalen Verordnungen ist eine mehrstufige Hundesteuer vorgesehen. Der erste Hund kostet zumeist noch unter hundert Euro, ab dem zweiten Hund gilt dann für jeden weiteren Hund ein erhöhter Satz – oftmals das Doppelte vom regulären Satz. Für als Kampfhunde eingestufte Tiere gibt es dann in aller Regel nochmals einen weiteren Tarif für die Hundesteuer, der oft um ein Vielfaches höher ist. 500€ pro Jahr sind hier keine Seltenheit. Mit dem Instrument Hundesteuer möchten die kommunalen Verwaltungen verhindern, dass bestimmte Personengruppen sich Listenhunde halten – die erhöhte Hundesteuer für Listenhunde und auch der vorgeschriebene Wesenstest soll dafür sorgen, dass Hunde nicht als Statussymbol oder aus anderen fragwürdigen Motiven heraus gehalten werden.

Wie viel Hundesteuer muss ich bezahlen? Diese Auskunft erteilt Ihnen gerne Ihr Rathaus. Oftmals stellen die Gemeinden diese Information auch online zur Verfügung.

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