Kampfhunde statistisch nicht auffällig – dafür selbst Opfer

Mit dem Inkrafttreten der Hundeverordnungen in den einzelnen Bundesländern vor über 10 Jahren hat sich für als Kampfhunde eingestufte Fellnasen so einiges geändert. Vor allem für diejenigen, deren Halter sich die sprunghaft angestiegenen Kosten für die Hundehaltung nicht mehr leisten konnten. Und vor allem für Jene, die sich in Tierheimen vermitteln. Denn einmal als Kampfhund klassifiziert bestehen kaum noch realistische Vermittlungschancen.

Hundesteuer und Hundeversicherung: teilweise unangemessen hoch

Die Gemeinden setzen die Höhe der Hundesteuer fest. Und für Kampfhunde ist diese teilweise extrem angestiegen – teilweise müssen Halter mehr als 500 Euro jährlich bezahlen. Nicht nur eine Maßnahme um die Haushaltskasse aufzubessern. Sondern vor allem eine, die abschreckende Wirkung haben soll sowie es um die Anschaffung eines Hundes geht.

Ähnlich scheinen einige Versicherer zu agieren. Auch sie mögen wohl keine Kampfhunde, verlangen teilweise ein Vielfaches vom üblichen Satz. Eine überteuerte Hundeversicherung, auf die sich kein Halter einlassen sollte und auch nicht muss. Denn es gibt durchaus auch Anbieter für Hundeversicherungen die erkannt haben, dass Kampfhunde statistisch gesehen keine Schadenshäufigkeit aufweisen. Ein Vergleich der Hundeversicherung ist an dieser Stelle wärmstens zu empfehlen. Gerade dann, wenn ein Kampfhund versichert werden soll lässt sich einiges sparen.

Kampfhunde, ein Opfer von verantwortungslosen Menschen und Gesetzen

Die Hundesteuer, die Hundeversicherung aber auch Kosten für Wesenstest und Tierarzt sind bei Kampfhunden höher. Die Tierarztkosten auch deshalb, weil es sich bei Kampfhunden häufig um recht schwerere Hunde handelt – und diese haben immer wieder Probleme mit den Hüften und Gelenken wenn sie ins Alter kommen. Tatsächlich hat dies eine abschreckende Wirkung auf potentielle Hundehalter. Und auch noch so liebe Tiere müssen aus diesem Grunde ihr Dasein im Tierheim fristen. Und haben kaum eine Chance, je wieder in eine Familie vermittelt zu werden. Dabei können sie ganz tolle Familienhunde sein. Es ist wie bei allen anderen Hunderassen auch: erfährt der Kampfhund eine gute Erziehung und hat er ein liebevolles zu Hause, dann zeigt er keinerlei Aggressionen. Hier ist also der Halter das eigentliche Problem: Wenn Kampfhunde als solche auch gehalten werden, falsch oder gar nicht erzogen oder sogar aggressiv gemacht werden. Dann können sie sehr gefährlich werden. Verbeißen sie sich einmal in einen Menschen oder in einen anderen Hund, dann wächst hier kein Gras mehr. Das ist bei einem Pinscher natürlich etwas anders. Wenn auch diese weitaus giftiger und aggressiver als so manch ein Kampfhund.

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